Die schönsten Tipps für Nürnberg mit Kindern

Nürnberg kann Familie:

Zwischen Burg und Reichswald liegt eine Stadt, die nicht nur Lebkuchen und Geschichte zu bieten hat, sondern Orte, an denen Kinderaugen leuchten und Eltern heimlich selbst staunen. Da gibt es echte Lokomotiven zum Anfassen, Schmetterlinge, die einem auf der Schulter landen, Trails für kleine Waghälse und Tiere, die erst im Dunkeln aus ihrem Versteck kommen. Manches ist laut, manches verwunschen, manches lehrreich — und das Beste: Das meiste davon liegt keine halbe Stunde auseinander.

Eines haben alle gemeinsam: Hier wird aus einem Familienausflug ein kleines Abenteuer. An den leuchtenden Augen sollt ihr sie erkennen — hier kommen unsere schönsten Tipps für Nürnberg mit Kindern:

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Bikepark Nürnberg Schmausenbuck

Wo kleine Waghälse über sich hinauswachsen

Mitten im Reichswald wartet der Bikepark Schmausenbuck mit Trails für jede Größe — vom ersten Hügelchen für die Kleinsten bis zur Strecke, bei der Eltern lieber wegschauen. Hier wird gekurvt, gesprungen und gebremst (manchmal), bis die Reifen glühen. Nach dem Ausfahren kommt das stolze Strahlen: einmal die ganze Linie geschafft, ohne Fuß am Boden! Adrenalin für die Kurzen, frische Luft für alle — und der Reichswald gleich als Abenteuerkulisse dazu.


Alle Infos zum Bikepark Nürnberg im Überblick

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DB Museum Nürnberg & KiBaLa

Volldampf voraus — und das schon ab Windelgröße

Im ältesten Eisenbahnmuseum Deutschlands tuckert Geschichte zum Anfassen: glänzende Loks, der königliche Zug Ludwigs II. und jede Menge Knöpfe, die gedrückt werden wollen. Das eigentliche Reich der Kleinen ist aber das KiBaLa, das Kinderbahnland — eine eigene Welt, in der gekurbelt, gestempelt und auf der Bobby-Bahn gefahren wird, bis die Sohlen qualmen. Hier darf man anfassen, was anderswo hinter Glas liegt. Bahnfahren spielen, ohne dass jemand „Vorsicht!" ruft — Kinderträume haben eben Spurweite.

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Klimawaldpfad im Tiergarten

Auf Augenhöhe mit den Baumkronen

Auf einmal steht man dort oben, wo sonst nur die Vögel sind: Der brandneue Klimawaldpfad führt hinauf in die Baumkronen, wo das Rauschen der Buchenblätter den Verkehrslärm vergessen macht und der Wald plötzlich von oben atmet. In luftiger Höhe warten Spielstationen, die den eigenen Mut auf die Probe stellen — wackelig, kribbelig, und für kleine Abenteurer ein Triumph mit jedem Schritt. Wer sich traut, blickt über ein Meer aus Wipfeln, und nebenbei erzählt der Pfad, wie eng Wald, Wetter und Klima zusammenhängen. Ganz oben angekommen, klopft das Herz — vor Höhe und vor Stolz.

Tipp: auch für Kinderwägen geeignet!
Der Klimawaldpfad ist steigungsfrei und täglich zugänglich. Der Eintritt ist im Tiergarteneintritt inbegriffen.

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Spielzeugmuseum

Wo Oma „das hatte ich auch!" ruft

Vier Stockwerke voller Puppenstuben, Blechspielzeug und Modelleisenbahnen — und plötzlich werden die Eltern nostalgischer als die Kinder. Das Spielzeugmuseum erzählt Stadtgeschichte aus der Perspektive der Kleinsten, denn Nürnberg war jahrhundertelang die Welthauptstadt des Spielzeugs. Im obersten Stock dürfen die Kinder dann selbst ran — spielen statt nur gucken. Ein Ort, an dem drei Generationen gleichzeitig leuchten. Und das will erst mal einer nachmachen.

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Manatihaus und Delphinlagune

Dschungel mit Flügeln — mitten in Franken

Wer das Manatihaus betritt, tauscht Frankenwetter gegen Tropenklima: feuchtwarme Luft, Schmetterlinge, die einem um die Nase flattern, und kleine Primaten, die einem fast auf den Kopf springen. So nah kommt man Affen sonst nirgends — kein Glas, kein Gitter, einfach Dschungel. Gleich nebenan ziehen in der Delfinlagune die Stars des Tiergartens ihre Bahnen, elegant und zum Greifen nah. Tropen und Delfine an einem Nachmittag — da staunt selbst der wetterfeste Franke.

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Abendführung im Tiergarten

Wenn der Tiergarten zur zweiten Schicht antritt

Wenn im Winter früh die Dämmerung kommt, fängt für viele Tiere der Tag erst an — und genau dann geht's mit der Taschenlampe los. Im Lichtkegel huschen Bewohner aus ihren Verstecken, die man tagsüber nie zu Gesicht bekommt. Das Beste sind aber die Geschichten des Guides: Wie der Gorilla so tickt, welcher Bewohner ein echter Sturkopf ist und wer heimlich der Chef im Gehege ist. Plötzlich haben die Tiere Namen, Macken und Charakter. Ein Tiergarten, den man so noch nie gesehen hat — weil man ihn meist gar nicht sehen kann.