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Tucherschloss und Hirsvogelsaal
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Tucherschloss und Hirsvogelsaal
Hirschelgasse 9-11
90403 Nürnberg
Entfernung: –km
  • Öffnungszeiten

    Mo 10-15 Uhr, Do 13-17 Uhr, So 10-17 Uhr

    Di, Mi, Fr, Sa geschlossen


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Tucherschloss und Hirsvogelsaal

Geschichte | Museum | Renaissance

  • Tipp
    Irgendwie hat Lienhard es offensichtlich schon geahnt – das Sinken seines Sterns. Wer das Deckengemälde im Hirsvogelsaal betrachtet, entdeckt den Sturz des Phaeton. Mit dem in Einzelteile zerborstenen Sonnenwagen hat Georg Pencz, ein Schüler Albrecht Dürers, den dramatischsten Augenblick des Szenarios mit Pinsel und Farbe festgehalten. Der übermütige Göttersohn hatte es einfach übertrieben mit Vater Helios‘ Feuerpferden. Top-speed am Firmament rumrasen – das konnte nicht lange gut gehen.

Es lebe die Renaissance!

Zu den „geldigen“ Nürnbergern, also den vermögenden Bürgern, gehörte lange Zeit auch die Kaufmannsfamilie Tucher. Ihren Reichtum verdankte sie guten Handelsbeziehungen – und ihren Frauen. Denn wenn etwa Lorenz II. Tucher eine seiner Niederlassungen besuchte, in Antwerpen oder Venedig, managte Gattin Katharina daheim die Geschäfte.

Noch heute führt die Hausherrin auf Anfrage „persönlich“ durch die 1544 fertiggestellte Sommerresidenz, wo sich die damalige Nürnberger Schickeria gerne ein Stelldichein gab. Und das in äußerst exquisitem Ambiente. Davon zeugen noch heute hochkarätige Exponate, die zum Teil der Originalausstattung des imposanten Sandsteinbaus entstammen.

Gerade mal 50 Meter entfernt, dem gotischen Wohnhaus Hirschelgasse 21 angegliedert, ließ der reiche Kaufmann Lienhard III. Hirsvogel im Jahre 1534 einen der schönsten Renaissance-Räume nördlich der Alpen bauen. Mit diesem Festsaal wollte der Hausherr seine Braut Sabine Welser, Spross eines sehr vermögenden Augsburger Handelshauses, beeindrucken. Doch für den Bau des architektonischen Kleinods hatte sich der Bräutigam in ein finanzielles Abenteuer gestürzt und in Erwartung der Mitgift Geld ausgegeben, das er nicht hatte. Der Schwiegervater roch den Braten und verweigerte die Herausgabe der Mittel. So eine nichtsnutzige Frau konnte Lienhard aber nicht brauchen, deshalb schickte er Sabine kurzerhand wieder zurück nach Augsburg zum Herrn Papa. (g.ka)

  • Tipp

    Irgendwie hat Lienhard es offensichtlich schon geahnt – das Sinken seines Sterns. Wer das Deckengemälde im Hirsvogelsaal betrachtet, entdeckt den Sturz des Phaeton. Mit dem in Einzelteile zerborstenen Sonnenwagen hat Georg Pencz, ein Schüler Albrecht Dürers, den dramatischsten Augenblick des Szenarios mit Pinsel und Farbe festgehalten. Der übermütige Göttersohn hatte es einfach übertrieben mit Vater Helios‘ Feuerpferden. Top-speed am Firmament rumrasen – das konnte nicht lange gut gehen.

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